Über Reflector Cat

Wie aus einem Urlaub auf Öland die Reflector Cat wurde

Es war eigentlich ein ganz gewöhnlicher Nachmittag auf Öland. Urlaub. Sonne. Wir saßen auf der Holzveranda, mein Sohn balancierte barfuß über die Feldsteine – und irgendwo zwischen den knorrigen, vom Sturm geformten Kiefern gegenüber vom Strand saß sie: eine kohlrabenschwarze Katze. Neugierige Augen, sich räkelnd in der Nachmittagssonne. Und ein paar hundert Meter weiter saß die nächste. Auf Öland, erzählte man uns abends, hätten die schwarzen Katzen seit jeher etwas Besonderes – fast jedes Dorf hat eine, die einfach „dazugehört“, ohne dass irgendjemand genau weiß, wem sie eigentlich gehört.

Ich erinnere mich, wie mein Sohn an diesem Abend fragte, ob die Katze „aufpasst“. Ich meine „Sicher!“, spontan und ohne groß darüber nachzudenken.

Zurück in Deutschland, im ersten Herbst danach, liefen wir gemeinsam den Schulweg ab – so, wie man das eben macht, bevor aus dem Erstklässler-Versprechen „Ich pass schon auf, Papa!“ Ernst wird. Ich weiß noch, wie mulmig mir dabei war: die Kreuzung ohne Ampel, die Stelle, an der die Straße eine unübersichtliche Kurve macht – all die Punkte, an denen ich später nicht dabei sein würde.

Und dann, mitten auf dem Weg, kam mir dieses Bild wieder: die kleine schwarze Katze, die sich in der nachmittäglichen Sonne räkelt. Ein Punkt in der Landschaft. Etwas, das man kennt, das da augenscheinlich in der Zeit eingefroren und immer am selben Fleck sitzt. Wo man kurz innehält – und, ganz nebenbei, auch gesehen wird, weil es im Dunkeln funkelt, wenn sich der Lichtschein von Straßenlaterne, Fahrrad oder Auto in den Augen widerspiegelt.

Aus dieser Erinnerung wurde die Reflector Cat: eine kleine, Katze, die man gemeinsam mit seinem Kind an genau der Stelle des Wegs aufstellt, die etwa einem selbst am meisten Sorgen macht. Nicht, weil sie tatsächlich aufpasst – sondern weil sie ein Anhaltspunkt ist. Ein Treffpunkt. Ein „hier ist alles gut“, eine kleinere Erinnerung, das von da an mit einem kleinen Stück Öland auf dem Schulweg unterwegs ist.

Heute, wenn ich sehe, wie andere Familien ihre eigene Reflector Cat auf unserer Katzenkarte platzieren – mit einem Namen, einer kleinen Geschichte, manchmal sogar mit einer Katzenfreundschaft quer durchs Land – denke ich oft an diesen Nachmittag bei den knorrigen Kiefern zurück. Manchmal beginnt eine gute Idee eben nicht am Schreibtisch, sondern barfuß, in der Nachmittagssonne, neben einer Katze, die einfach nur da sitzt.

Den Schulweg zu besprechen und mehrmals zu üben trainiert den sicheren Umgang des Kindes mit den unterschiedlichen Situationen im Straßenverkehr. Durch mehrfaches Wiederholen von Wegen und Aufzeigen von möglichen Gefahren trainiert man die Selbstständigkeit des Kindes. Die Reflector Cat soll eine kleine Hilfestellung geben, ein Ort, wo man eine Erinnerung abruft, worauf man achten sollte. Und auch etwas gemeinsamer Spaß neues zu entdecken.

Reflector Cat

Auf 20 illustrierten Seiten werden Tipps und Tricks im Straßenverkehr vermittelt. Insbesondere ausgerichtet auf einen sicheren Schulweg sollen Kinder erlernen, dass der Straßenverkehr so manche Gefahr birgt ohne aber Angst davor zu entwickeln. Deshalb gibt es die magische Reflector Cat als Begleittier gleich mit dazu. Sie kann nämlich auf Mitte des Schulwegs aufgestellt werden, um einen vertrauten Anhaltspunkt zu geben.

Glasfunkelaugen

Deine ganz persönliche Straßenverkehrssicherheitskatze kannst du zusammen mit deinem Kind bemalen (naturbelassene Variante) oder direkt irgendwo als Öland-schwarze Variante hinterlassen. Die Glasfunkelaugen kommen besonders Nachts zur Geltung und lassen auch den ein oder anderen Autofahrer etwas langsamer fahren.

Alles dabei

  • persönliche Reflector Cat (in Natur oder Öland-Schwarz)
  • Befestigungsmaterialen (zur Bodenbefestigung)
  • 20 seitiges e-Heft (PDF)(Zugangs QR-Code zum Download)

Adoptiere jetzt deine Reflector Cat mit 20 seitigem E-Paper und virtuellem Ort für Freundschaften.